Kreuzkirche Schweringen

Quelle: Jürgen

100 Jahre Kreuzkirche Schweringen

Es gab eine Kapelle in Fachwerkbauweise, die erstmals 1574 erwähnt wurde. 
Das heutige Gebäude wurde  Ende des 19. Jahrhunderts geplant,  der erste Weltkrieg legte allerdings die begonnenen Bauarbeiten lahm, so dass der Bau erst Anfang der 1920-er Jahre vollendet wurde. 
Architekt war der Kirchenbaumeister Ed. Wendebourg aus Hannover.  Der Begriff "Kapelle" ist für den mächtigen Bau in Schweringen eigentlich irreführend, dieses Gotteshaus hat alles, was eine Kirche ausmacht. Es wurde am 8. Oktober 1922 feierlich eingeweiht, durch den damaligen Generalsuperintendent Möller aus Hannover, Superintendent Kahle aus Nienburg und dem Vakanzvertreter Pastor Detering aus Wietzen. 
Die “Kapelle“ ist in der Grundform eines griechischen Kreuzes im relativ seltenen neuromanischen Baustil  unter viel Eigenleistung erbaut worden.  Bürger des Ortes stifteten die Buntglasfenster. Der am Ort ansässige Künstler Gottlieb Pot d’Or (gestorben 1978) hat einen Altar im Seitenschiff gestaltet, mit dem er persönliche Erlebnisse aus dem zweiten Weltkrieg verarbeitetet. Dieses Seitenschiff ist vom Hauptschiff abgetrennt und dient gleichzeitig als Gemeinderaum sowie im Wintert als Gottesdienstraum. 

 Weitere historische Informationen zu Gebäude, Fenster, Orgel und Glocken im Internet unter:
Kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/schweringen